Feiern statt Forschen? Bundestagsrede zur HighTech-Agenda Deutschlan  

Die Bühne war perfekt ausgeleuchtet – doch nach dem Applaus blieb wenig Greifbares. So darf es mit der Hightech-Agenda nicht weitergehen.

Im Juli beschlossen, im Oktober gefeiert – und im November? Warten auf Roadmaps, Dashboards, Beteiligung.

Was fehlt, ist Klarheit: Wie sollen die Roadmaps aussehen? Wer darf mitgestalten – und wer entscheidet? Während andere längst forschen, schieben wir weiter Akten.

Man redet von Innovation aus einem Guss – und gießt sie in kleine Förmchen. Statt gemeinsamer Verantwortung erleben wir Zuständigkeits-Pingpong. Nach dem großen Auftakt droht so Ernüchterung.

Technologische Souveränität entsteht nicht auf Papier – sondern in Laboren, Werkhallen und Köpfen. Industrie, Forschung, Hochschulen und Zivilgesellschaft stehen längst bereit. Genau dort – und nirgendwo sonst – muss diese Hightech Agenda endlich ankommen.

Zur ganzen Rede im Wortlaut (pdf).

Zurück
Zurück

Sondervermögen für Investitionen statt Wahlgeschenke – damit Gießen Anschluss behält 

Weiter
Weiter

Kommunale Finanzen – Grünes Sofortprogramm für starke Kommunen