Kinder online besser schützen, Medienkompetenz vor Ort stärken (Pressemeldung)

Zur gestrigen Vorstellung der Empfehlungen der Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ erklärt Ayse Asar, hessische Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen:

 

„Die Empfehlungen der Expertenkommission zeigen: Kinder und Jugendliche müssen im digitalen Raum besser geschützt werden. Dabei darf die Debatte nicht ausschließlich auf eine Social-Media-Altersgrenze verengt werden, die ich für unter 14-Jährige befürworte. Wir brauchen starke Angebote in Schulen und darüber hinaus, um Medienkompetenz nachhaltig und langfristig zu stärken.

Kinder und Jugendliche wachsen mit Social Media, Games, Messengern, Streaming und KI auf. Sie brauchen Orientierung, Schutz und die Fähigkeit, digitale Inhalte kritisch einzuordnen. Genau deshalb setzen wir Grüne im Bundestag auf eine nationale Strategie für Medienkompetenz. Für Hessen heißt das: Wir wollen Schulen, Kitas, Familienzentren, Jugendtreffs, Bibliotheken, Volkshochschulen, Vereine und Senior*innenangebote stärken.

Guter Kinder- und Jugendschutz bedeutet, Plattformen zu regulieren, Risiken zu begrenzen und Menschen zu befähigen. Eltern brauchen niedrigschwellige Beratung, Fachkräfte brauchen gute Fortbildungen zu Social Media, KI, Desinformation und digitaler Gewalt. Medienkompetenz ist heute Demokratieschutz und darf nicht davon abhängen, ob eine Schule, ein Verein oder eine Bibliothek gerade einen befristeten Förderantrag bewilligt bekommt.“

Zurück
Zurück

0 Euro Einkünfte aus Nebentätigkeiten: Erklärung zur SPIEGEL-Übersicht

Weiter
Weiter

“BAföG unter Schwarz-Rot: Ein Trauerspiel in drei Akten (Rede im Bundestag)