Cyberattacken und Spionage an Hochschulen (Interview)
Wer Anfeindungen gegen Forschende noch immer abtut, verkennt die Tragweite des Problems. Unsere Wissenschaft steht von innen wie von außen zunehmend unter Druck.
Auch im Bundestag wird – gerade von Rechtsaußen – immer wieder offen Stimmung gegen missliebige Wissenschaftler*innen und ganze Disziplinen gemacht.
Eine Sachverständige berichtete zuletzt sogar von Einschüchterungsversuchen im Forschungsausschuss. Die Folgen sind gravierend: Selbstzensur nimmt zu, weil Angst vor Angriffen und dauerhaften Anfeindungen zermürben.
Gleichzeitig haben sich Cyberangriffe auf Hochschulen innerhalb eines Jahres um 54 % erhöht. Das zeigt, wie verwundbar unser Wissenschaftssystem insgesamt ist.
Im Interview mit der Frankfurter Rundschau habe ich skizziert, wo die zentralen Schwachstellen liegen – und welche konkreten Schritte Friedrich Merz unternehmen könnte, um Forschung und Hochschulen besser zu schützen.